Meine persönliche
Reise zu mir selbst
Hallo, schön dass du hierher gefunden hast. Ich hoffe, dich ein wenig inspirieren zu können.
Beziehungen lernen wir ab unserem ersten Atemzug. Ich selbst bin in einer Familie aufgewachsen, in der Sucht und Co-Abhängigkeit eine Rolle gespielt haben. Eine Umgebung, die, wie sich später herausstellte, nicht gerade das beste Beispiel dafür war, wie gesunde Beziehungen aussehen können. Und doch prägen genau solche frühen Erfahrungen unser Verständnis von Nähe, Liebe und Konflikten.
Meine erste eigene Beziehung spiegelte viele dieser Muster wider. Erst mit der Zeit begann ich zu verstehen, wie stark unsere frühen Prägungen unser späteres Leben beeinflussen, und wie wenig wir das zunächst bemerken.
Nach der Scheidung meiner Eltern folgten über viele Jahre intensive therapeutische Prozesse in meiner Familie. Diese Zeit hat mich sehr verändert. Sie hat in mir den Wunsch geweckt, Dinge tiefer zu verstehen. Ich begann zu hinterfragen, zu analysieren und mich immer mehr mit den inneren Mustern zu beschäftigen, die vor allem mich geprägt haben.
Auch mein eigener Weg war nicht immer leicht. Ich musste durch toxische Beziehungen gehen, um Schritt für Schritt zu erkennen, wer ich wirklich bin und was ich mir in Beziehungen wünsche. Jede dieser Erfahrungen hat mich näher zu mir selbst geführt, näher zu meiner eigenen Wahrheit.
Aus diesem Interesse heraus habe ich Sozialpädagogik studiert und mich zusätzlich zur Familien- und Erziehungsberaterin weitergebildet. Besonders fasziniert mich dabei die Erkenntnis, wie stark unsere frühen Bindungserfahrungen unsere späteren Beziehungen prägen, und wie viel Veränderung möglich wird, wenn wir anfangen hinzuschauen.
Gleichzeitig bin ich überzeugt: Es ist nie zu spät, sich selbst besser kennenzulernen. Auch im Erwachsenenalter können wir alte Muster erkennen, uns unseren Ängsten stellen und neue Wege gehen.
Denn der wichtigste Schritt auf diesem Weg ist immer derselbe: Liebe beginnt in dir.